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Kreistag

Der Kreistag ist das oberste Selbstverwaltungsorgan des Landkreises. Seine vornehmste Aufgabe ist die Überwachung der Landkreisverwaltung in allen Angelegenheiten des eigenen und des übertragenen Wirkungskreises, nicht aber des Landratsamtes als untere Staatsbehörde.

Dem Kreistag sind allgemein die grundlegenden Entscheidungen vorbehalten, z.B. über

- den Sitz der Kreisverwaltung
- seinen Namen und die Hoheitszeichen
- den Erlaß von Satzungen und Verordnungen
- die Bildung vorberatender oder beschließender Ausschüsse
- die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen in Zweckverbänden oder aufgrund von  Zweckvereinbarungen oder kommunalen Arbeitsgemeinschaften
- die Gründung oder Beteiligung an Unternehmen des privaten oder öffentlichen Rechts
- die Umwandlung oder Aufhebung kreiskommunaler Stiftungen
- die Aufstellung des Haushalts
- den Erlaß seiner Geschäftsordnung
- die Festsetzung öffentlicher Abgaben und Gebühren
- die Änderung von bewohntem Kreisgebiet
- die Übernahme oder Niederlegung von Ehrenämtern
- die Verhängung von Ordnungsgeld gegen Kreistagsmitglieder
- den Ausschluss von Kreistagsmitgliedern aus einer Sitzung, wegen der Störung der Ordnung

Der Kreistag tagt in der Regel in öffentlicher Sitzung. Der Ausschluss der Öffentlichkeit ist nur im Ausnahmefall zulässig, wenn die berechtigten Belange Einzelner oder der Allgemeinheit dies erfordern. Die Beschlüsse werden gewöhnlich mittels Abstimmung durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit nicht geheime Wahlen gesetzlich vorgeschrieben sind.

Je nach der Einwohnerzahl eines Landkreises gehören dem Kreistag der Landrat und 50 bis 70 Kreisräte an. Der Kreistag des Landkreises Erding setzt sich aus dem Landrat als seinem Vorsitzenden und 60 Kreisräten zusammen. Die Kreisräte sind ehrenamtlich tätig und werden im Abstand von sechs Jahren direkt von den Kreisbürgern gewählt.

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